Bildung gestalten statt verwalten

Der zuständige Geschäftsbereichsleiter für Bildung in der Stadt Gütersloh hat meine Kritik zurückgewiesen. Ich bleibe dabei: die Beratung zum kommenden Schulentwicklungsplan war und ist nicht-öffentlich.  In der Antwort der Stadt wird die rückgewandte Haltung der Bildungsverwaltung deutlich. Bildungspolitik heute bedeutet aber Bildungsgestaltung. Über die Arbeit der AG zur Schulentwicklungsplanung zu berichten ist etwas Anderes als die Schulgemeinde zu beteiligen. Für eine Beteiligung braucht es ganz andere Formate.

Sollte das Schulverwaltungsamt mit einer solchen Aufgabe überlastet sein, muss man sehen, ob hier aufgestockt oder umgeschichtet werden muss, damit Bildung gut aufgestellt wird.

Das Foto zeigt Absperrgitter in rot und weiß vor einem öffentlichen Gebäude, das Ministerium für Bildung in Berlin.

 Eine wirklich öffentliche Beratung würde bedeuten:

  • Transparenter Fahrplan, wann verhandelt wird,
  • konkrete Termine, wann die Eltern einbezogen werden und in denen noch ergebnisoffen diskutiert werden kann,
  • Zugang zu allen umfänglichen Fakten und
  • Spiegelung, was bereits beraten wurde.

Dieser Weg wird leider nicht eingeschlagen. Die ausführliche Fassung meiner Pressemitteilung findet sich im Blog „Blickpunkt aus Gütersloh“.

Foto: Anke Knopp

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