Im Regen stehen lassen

Zum Abbau der Bushaltehäuser ist ja schon eine Menge gesagt worden. Auch ich kann nur mit dem Kopf schütteln.

Mein Ansatz:

  • Gütersloh hat sich schon vor acht Jahren dazu entschieden, Nachhaltigkeit im Ressourcenverbrauch zu etablieren… wenn die Haltestellen jetzt verschrottet werden, ist das alles andere als Nachhaltigkeit. Hochrangige Materialien werden vergeudet.
  • Es fehlt der Faktor der Transparenz: Wo ist das Schreiben mit der konkreten Zusage der Förderung? Wer hat Einsicht in die Verträge? Wer kennt die Mails, die den regelrechten Stabbruch mit JCDecaux belegen? In Hamburg z.B. kann man soetwas alles durch das Transparenzgesetz einsehen.
  • Der Stadtbaurat Henning Schulz bemüht das Argument der künftigen Einnahmen für die Stadt. Ist das eine Kernaufgabe einer Stadt, fiktive Einnahmen zu generieren ohne dabei den Busverkehr verbessert und das Fahrgastaufkommen erhöht zu haben?
  • Die Bushaltestellen an vielen zentralen Stellen im Außenbezirk haben nicht einmal ein Wartehaus. Wäre es nicht besser gewesen, hier zu investieren, wo die Menschen auf die Busse angewiesen sind?
Bushaltestellen mitten im Winter ohne Wetterschutz
Abbau in der Innenstadt, Am Blankenhagener Weg war nie eins

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