Jeder Baum zählt!

In einer digitalen Übersicht, einem Baumkataster für Gütersloh, würde man es sofort sehen und wäre alarmiert: Es werden nicht nur ein paar Bäume für ein „paar“ Parkplätze gefällt, wie vorgestern mit dem Flashmob für den Erhalt der Kastanien vor dem Rathaus gezeigt. Bäume haben es schwer in der Stadt, sie fallen nach allen Regeln der Kunst. Angesichts der auch hier merklichen Veränderungen durch den Klimanotstand sollte das kein Dauerzustand werden. Vielleicht sollten die Bäume twittern, wenn es ihnen an den Kragen geht – und Hilfe organisieren, oder einfach nur für ein modernes Umweltmonitoring digitalisiert werden.

Jeder Baum gehört verzeichnet, beschrieben – und individuell behandelt als ein Bewohner und Lebens- und Sauerstoffspender in der Stadt.

Hier ein kleiner Überblick über die letzten Baum-Fällaktionen im Umkreis des Stadtzentrums, die jedem aufgefallen sein dürften, immer mit dem Ziel und Argument: mehr Platz für Mensch und Verkehr.

Das ist der falsche Weg!

Hier waren es die Bäume am Parkplatz Amtsgericht.
Hier sind es die Bäume in der Friendsstraße mitten im Zentrum.
Hier sind es die Bäume an der Marienfelder Straße.
Diese Bäume fielen in der Königstraße. Sie machten zu viel Laub.
Hier ging es den Bäumen am Städtischen Gymnasium an den Kragen. Sie standen dem Kunstneubau im Weg.
Wirklich fatal war das Fällen der Bäume an der Friedrich-Ebert-Straße, sie wichen der neuen Feuerwache.
Und auch diese Bäumen fielen dem Sägen auf dem Pausenhof des Städtischen Gymnasiums zum Opfer.

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