Sektlaune und Fragen

So langsam steigt bei einigen die Feierlaune und der Sekt ist sicher schon kalt gestellt: Das Richtfest für den Neubau der Sparkasse steht  im stadtpolitischen Terminkalender.

Das Foto zeigt die Eickhoffstraße in Gütersloh, im mittleren Teil wird die Sparkasse erweitert. Man sieht eine Baustelle mit Baukränen.

Ich aber habe dazu vielmehr Fragen, die ich heute an die Verwaltung gestellt habe:

  • Ist es richtig, dass die Stadt bereits zum Zeitpunkt des Rohbaus Zahlungen an die Sparkasse leistet?
  • Seit wann zahlt die Stadt diese und wie hoch sind die monatlich?
  • Wie hoch war der Erlös für die Stadt bei Verkauf des Grundstückes und der Liegenschaft in der Eickhoffstraße? (Hier muss selbst ich schmunzeln, das wird man nicht öffentlich machen, wäre aber der Kern.)
  • Hat die Stadt sich an den Abrisskosten beteiligen müssen?
  • Über wie viele Jahre läuft der Mietvertrag mit der Sparkasse?
  • Ist die Stadt Gütersloh vertraglich verpflichtet, sich an der Gestaltung des Außengeländes zu beteiligen?

Bin gespannt auf die Antworten – und ob ich diese überhaupt bekomme.

4 Kommentare Füge deinen hinzu
  1. Mein Arzt in einer Gütersloher Gemeinschaftspraxis sagte mir heute:

    „Bei uns haben Sie als Privatpatient immer den Anspruch auf eine mindestens genauso gute Behandlung wie ein Kassenpatient.“

    Da fühle ich mich wirklich in gute Händen!

    1. Ein schräger Blick auf das Gesundheitswesen. Da könnte man eine ganze Woche drüber reden. Was aber spannend ist: wie sieht eigentlich die Ärzteversorgung in Gütersloh aus? Und: wie gelingt die Mobilität der älter werdenden Bevölkerung, wenn Ärzte nicht mehr im Stadtzentrum erreichbar sind. Fragen, noch keine Antworten hierauf. Sie?

      1. Da ich schon jetzt, geschweige denn im Alter das Taxi nicht mehr bezahlen werde, warte ich auf Systeme wie UberPop oder BlaBlaCar, Mitfahrzentrale, etc. Ich hoffe, dass sie flexibler als der öffentliche Nahverkehr Kurzstrecken in Stadt und Land zu erschwinglichen Preisen gegen den Willen von Taxi-Lobby und Politik durchsetzen können.
        Ansonsten wird halt der Notruf gefordert.
        Kommt der auch nicht mehr, darf der Leichenbeschauer immer der Nase nach durch die Wohnquartiere gehen.

        1. das ist durchaus eine Haltung eines Weltbürgers, in GT aber wird das ein schwieriges Unterfangen. Die Beharrungskräfte sind enorm analog.
          Bin sehr gespannt, ob es überhaupt möglich sein wird, die Innenstadt etwa mit Freifunk zu versorgen.

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