Vincent: Portrait-Malen digital

In diesem Jahr malte erstmals eine künstliche Intelligenz ein Portrait „Edmond de Belamy“, welches vom Auktionshaus Christies in New York versteigert wurde. Der Algorithmus „min G max D Ex[log(D(x))]+Ez[log(1-D(G(z)))]“ verdiente mit dem Niedergang des Versteigerungshammer gerade mal mehrere hunderttausend Euro und signierte sein Werk mit seiner Algo-Kennung.

Ähnlich ist es auch im HNF, Heinz Nixdorf Forum, in der Ausstellung über Roboter. In Paderborn malt „Vincent“. Mittels Kamera vermisst er Gesichter, übersetzt diese in ein Punkte- und Quadrantensystem – und zeichnet. Es dauert ein paar Minuten, man kann Vincent bei der Arbeit zusehen. Mal setzt er seine Striche links unten an, dann schwenkt er ohne Anzeichen eines Grundes doch schnell mal in die Mitte, um in der rechten oberen Ecke fortzufahren. Am Ende gibt es das Werk via Transportband geliefert. Signiert ist es mit „HNF, Vincent @. Mein Portrait, auf diese charmante digitale Art erstellt, hängt nun über meinem Schreibtisch. Ein weiteres Kleinod aus der neuen Welt.

 

Portrait-Malen digital
jeder Punkt ein Strich

 

ich

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