Ich wähle Zukunft

Am Sonntag war ich Wahlhelferin zur #BTW2017.

Die Wahl fand in einer Grundschule statt. Die Bundestagswahl 2017 war die erste Wahl in Deutschland, an der die Wählerschaft über die Hälfte aus Personen über 50 Jahre bestand.

Die eine Hälfte wählte Vergangenheit. Die andere Hälfte bastelte Zukunft.

Das Foto zeigt einen selbstgebastelten Roboter.

keine Angst vor #KI

Wahllokal online finden – Köln zeigt´s

Heute findet die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Die Wahllokale sind von 8:00 bis 18:00 geöffnet. Ich selbst sitze dort als Wahlhelferin.

Heute sind über 60 Mio. Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Eine gute Frage ist also: Wo muss ich wählen? (Wenn man denn nicht Briefwahl beantragt hat.) Die Frage ist zudem berechtigt, denn bei dieser Bundestagswahl ist die Wählerschaft so alt wie nie.

Beeindruckt hat mich der Wahllokalfinder in Köln. Hier ein Screenshot: Einfach Wohnort eingeben und los, schon zeigt der Stadtplan an, wo man wählen kann. Entwickelt wurde dieses Tool bereits zur Kommunalwahl. Klasse gemacht!

Das Foto zeigt den Wahlkreisfinder in Köln online.

Wo darf ich wählen? Wahlkreisfinder

Open Data auch für IHK und Handwerkskammer

Wir sind mitten drin in der Digitalisierung. Publikum und Podium waren sich einig. Unsere Generation erlebt plötzlich zwei Welten, in denen wir leben: die reale und die virtuelle Welt. Beide verschmelzen – jetzt gilt es, die Kenntnis über beide Welten zu vermitteln.

Das jedenfalls stand auf dem Zettel:  Medienkompetenz in KMU – Wie Social Media unsere Geschäfte verändert – so titelte die WIM ihre Veranstaltung in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld. WIM – das Netzwerk für Unternehmen in OWL – hatte in Ko- operation mit der WEGE mbH zum 2. WIM Open Panel eingeladen. Chancen und Risiken von Social Media in KMU standen im Fokus des Panels. Getwittert wurde unter #wimop17

Social Media in KMUs – Foto Sandra Wilms

Es diskutierten: Vera Wiehe (WEGE) Moderation, Thorsten Ising (Vorstand für Kommunikation im Bundesverband Community Management e.V. für Social Media und digitale Kommunikation, Christina Quast, Hashtaghüterin (freie Journalistin), Detlev Buschkamp, Buschkamp Consulting (Social Media Beratung), Anke Knopp, freie Beraterin und Autorin (Open Data, Smart City), Thomas Werning, Strategieberatungen (Datenschutz und Internetmarketing) und Roman Mahr, Laufwerk m – Programmierung.

Es ist keine Frage mehr ob Unternehmen im Netz unterwegs sind, sondern nur noch wie. Jedes Unternemen ist ein Medium.

Sichtbarkeit, Erreichbarkeit, Kommunikation, Kundennähe – alles Themen, die auch KMUs betreffen. Die Chancen wurden rauf und runter erläutert. Will ich hier auch nicht wiederholen. Es braucht offenbar noch mehr Zeit, bis Social Media zur Normalität in Unternehmen wird. Solange es allerdings in einigen Betrieben untersagt ist, diese neuen Formen der Kommunikation zu nutzen, wird es noch Überzeugungsarbeit brauchen.

Im Barcamp-Format wurden verschiedene vertiefende Sessions angeboten – alle gut besucht.

Mein Part war einen Schritt weiter gedacht: Social Media als mögliches Tor für Unternehmen, um für sich den Mehrwert von Open Data zu entdecken, sich über Social Media eine eigene Community aufzubauen. Noch ist „die Wirtschaft“ hier sehr zögerlich, was sowohl den Nutzen als auch das eigene Einbringen von Daten angeht. Dabei sind Daten auch für KMUs eine mögliche künftige Quelle für Wertschöpfung. Ein Beispiel: Es gibt die Gesetzeslage, dass alte Heizungen ausgetauscht werden müssen, wenn ein Haus etwa nicht selbst bewohnt wird. Damit soll das Ziel der CO2-Einsparung erreicht werden. Dahinter liegen handfeste messbare Kriterien. Wenn nun diese Werte eingehalten werden sollen, ist das auch eine Frage für Heizungsinstallateure und auch Schornsteinfeger, die mit gesammelten Daten Nachhaltigkeitskriterien nachhalten und belegen können. Gleiches gilt etwa für die Nutzung von Daten zu Lärmmessungen an bestimmten Orten in der Stadt: LärmApps etwa können Hinweise für Handwerker darstellen, gezielte Lärmschutzmaßnahmen anzubieten.

Größeres Erstaunen stellte sich ein, als ich das Thema #OpenData auch für IHK und Handwerkskammer anschnitt. Auch diese Verbände sitzen auf einem großen Schatz an Daten – rücken ihn aber nicht raus und nutzen ihn auch nicht umfänglich für sich selbst. Dabei gibt es vielfältige Anwendungen. Etwa: Auch Arbeit selbst verändert sich und die Gewinnung von Nachwuchs für die Betriebe gerät ins Stocken, gerade da wären Daten – offene Daten – eine Quelle für neue Muster und neue Ideen. Etwa beim Bedarf von ad-hoc-Trainings: Wenn gerade eine bestimmte Qualifikation besonders gefragt ist, könnten die Verbände darauf zeitnah reagieren und Personal genau darin schulen – passgenau, vielleicht sogar aus dem Kontext einer umfänglichen und langen Ausbildung herausgeschnitten. Qualifikation on demand ist ein Stichwort.

Berufe bleiben nicht gleich, Ausbildung wird sich ändern. Zugehörigkeiten zu Firmen werden sehr viel kürzer sein als wir das bisher kennen, weil Firmen vielleicht immer kürzere Lebenszeiten haben als ihre Angestellten, die dann bei mehreren Firmen als Projektmitarbeiter anheuern.

Wir werden eine Ökonomie der Ideen erleben – nicht die der Dinge. Das bedeutet auch, wir brauchen Prozesse mit Open Source – das Schützen von Firmenideen wäre daher sinnlos.

Gleichzeitig muss man darüber nachdenken, ob solche hierarchischen Verbandsformen noch Bestand haben. (Das ist ein weiteres Thema.)

Es wurde weit in die Zukunft geschaut an diesem Abend. Aber auch Handfestes und Ordnungspolitisches aufs Tablet gehoben – der Datenschutz etwa:

 

Das WIM-Format trägt – gern mehr davon.

Digitale Hilfen bei politischer Meinungsbildung

Mit großen Schritten geht es auf die #BTW17 zu – die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag. Die Amtszeit des nächsten Bundestages wird vier Jahre dauern, also regulär bis 2021. Zeit, die wir gestalten müssen. Insbesondere, was Digitalisierung angeht.

Zwei digitale Tools helfen bei der Entscheidung:

Der allseits beliebte und etablierte Wahl-O-Mat bietet Hilfe bei der Entscheidung: Wen soll ich wählen? 38 Fragen, die auf Antworten warten: „stimme zu, neutral, stimme nicht zu.“ Auf #CampFire17 war die Bundeszentrale für politische Bildung jetzt auch mit dem Wahl-O-Mat in Printformat vertreten. Print bedeutete Punkte kleben für Zustimmung.

Wahl-O-Mat in Print

Hier ein kurzes Statement zur Idee des Wahl-O-Mat:

Mir fehlen die digitalen Themen im Wahl-O-Mat. Wer sich für mehr digitale Themen interessiert, geht nicht leer aus. Mehr Fragen bezogen auf die Wahlprogramme und digitale Thementiefe finden sich im Tool „Digital-O-Mat“.

Parteipositionen werden auf Herz und Nieren geprüft, was an digitalen Themen in den Wahlprogrammen steckt – oder auch nicht.

Es zeigt sich: Digitale Hilfsmittel haben sich längst etabliert, wenn es um Demokratie vitalisieren geht oder um Stärkung der Zivilgesellschaft. Nur: wenn es normal ist, heißt es nicht mehr „Digitalisierung“, sondern dann ist es angekommen im Alltag und wird als hilfreich angenommen. Wahl-O-Mat oder/und Digital-O-Mat. Wählen gehen ist noch eine Aufgabe, die man selbst erledigen muss. Also:Wählen gehen!

Gut und Böse: beides im Darknet

#CampFire17 – von Zelt zu Zelt eine neue Welt. Besonders beeindruckend: der Vortrag von Daniel Moßbrucker, Hamburg Media School. Er berichtete über seine Recherche im Darknet.

Technik ist weder gut noch böse. Technik ist neutral. Es kommt darauf an, was man daraus macht. Mit diesem Himmel-und-Hölle-Schema kommt man dem Wesen des Darknet schon ziemlich nahe. Moßbrucker zeigte in seinem Kurzvortrag beides.

Das Foto zeigt Daniel Moßbrucker.

Gut und Böse – Darknetrecherche

Das Thema zog, die Bänke voll besetzt, die Zuhörer bis hinten stehend. Moßbrucker nahm uns mit in eine Welt, in der noch nicht so viele waren: ins Darknet. Es ist nicht ganz so einfach, da hinein zu gelangen. Ein Grundverständnis fürs Netz und Technik ist Grundlage, Tor macht anonymes Surfen möglich. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs. Moßbrucker empfiehlt einen separaten Rechner – dort tummeln sich Viren aller Art.

Moßbrucker gibt Anleitungen für Recherchen eben in dieser anderen Welt. Er beginnt mit dem kriminellen Potenzial im Darknet: Drogen, Kriminalität, Pornographie, Kindesmissbrauch. Alles vorhanden. Er zeigt, wie etwa Drogengeschäfte sehr systematisch angelegt sind, mit Shops, Kauf und Ranking von Qualität. Mit dem Wissen, wie man dort Geschäfte macht und auch, wie Fahnder vorgehen, um Drogendealer dingfest zu machen. Als Journalist ist man aber dort nicht unterwegs, um Drogen zu kaufen. Man ist dort unterwegs, um zu recherchieren. Themen gibt es genug. Die Empfehlung lautet sehr schnell, sich als Journalist auch zu erkennen zu geben. Transparenz ist ein Rezept für Erfolg im dunklen Netz. Das ist die skurile Nachricht.

Das Darknet hat Struktur, auch Kommunikationstools. Moßbrucker gibt Kostproben von Twitter im Darknet: show your titts/ do you want money? Man komme dort sehr schnell zum Konkreten. Oft eben zum Verbotenen, zum menschlich Abartigen. Die Beiträge zu Kinderpornographie will ich hier nicht wiederholen. Unfassbares. „Im Darknet ist es unmöglich, nicht über Kriminelles zu stolpern!“

Bleiben wir politisch: Warum finden sich so viele Artikel zu Donald Trump im Darknet? Weil sie dort egal mit welchem Inhalt (und vor allem auch Inhalten, die politische Korrektheit längst verlassen haben) nicht gelöscht werden. Damit also konserviert werden als Belege von einem, der sich traut, gegen alle Normen zu verstoßen. „Das Darknet ist der Ort, wo keiner mehr löschen kann!“, sagt Moßbrucker. Es gibt dort auch eine Art Facebook, auch Wikis. Mit Inhalten, die sich ein normaler Mensch eher nicht vorstellen kann. Wie etwa die Anleitung zur Vergewaltigung von Frauen – ohne Spuren zu hinterlassen. Beispiele dieser Art hat Moßbrucker zahlreiche recherchiert.

Anliegen wie „take down request“ also Aufforderungen zum Löschen sind im Darknet ein netter Witz. Die Nutzer sind anonym. Niemand wird hier einer solchen Aufforderung folgen.

Aufschlussreich ist auch, wie Kriminelle vorgehen, um Menschen und ihre Daten zu hacken, Prominente etwa, deren Accounts man gehackt hat und diese dann ins Netz stellt: Fotos aus dem privaten Smartphone, Anschriften, Familienmitglieder, harmlos sind da noch veröffentlichte Telefonnummern. Das Spektrum ist sehr vielfältig, es zeigt, wie schutzlos jedermann plötzlich werden kann. Man kann den Versuch unternehmen, das Veröffentlichte zu löschen – allerdings sind die Inhalte dann oft schon gescreenshottet und somit bleibend und unlöschbar in der Welt. Wie viele Menschen sehen das überhaupt – ist die Frage. Die Antwort: Viele. Der Handel mit geklauten Daten floriert. Es gibt Möglichkeiten, Menschen zu finden, die kriminell im Darknet unterwegs sind. Moßbrucker referiert einige Strategien.

Zentriert ist Daniel Moßbrucker in seinem Vortrag auf Recherchen für Journalisten. Der Fokus liegt darauf, dass das Darknet auch ein Ausweichort ist. Ein Ausweichort für gesellschaftlich Geahndetes. Im positiven Sinne.  Denn es gibt auch die gute Seite des Darknet. Ohne diese Ausweichorte wäre die friedliche Revolution im arabischen Frühling nicht möglich gewesen. Ohne diesen Ausweichort könnte die Opposition in China nicht aktiv sein. Es sind repressive politische Systeme, die diesen Ort nicht einnehmen können und so können oppositionelle Blogger und Journalisten arbeiten, recherchieren, kommunizieren und schreiben. Bewegung erzeugen und aufmerksam machen auf Missstände und Veränderungen hin zu einer offenen Gesellschaften, die politische undemokratische Mächte all zu gern verhindern wollen. In China etwa, das am meisten zensierteste Land der Welt, ist das der Fall. „Ich brauche Tor, um Google zu nutzen.“ – so ein junger Mann, der sich für Demokratie einsetzt. So ein Ort der Freiheit ist das Darknet auch, auch das kann das Darknet leisten.

Das Foto zeigt den Wunsch "Befreite Journalisten".

Technik ist ambivalent. Es ist eine Frage auch von Demokratie und dem Grundverständnis von Meinungsfreiheit und Pressefreiheit. Wir leben in Europa in der bemerkenswerten Freiheit „Demokratie“. Die bleibt nur vital, wenn wir uns dafür einsetzen. Immer wieder.

Warum ich über diesen Aspekt des Darknet auf meinem kommunalen Blog schreibe? Weil ein Grundverständnis über diese Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnologie in jede Kommune gehört – es ist eine Frage der Kompetenz eines jeden Bürgers, diese Umstände zu kennen. Sowohl die Hölle als auch den Himmel der Anwendung muss man einordnen können.

Empfehlenswert ist der Reportagebeitrag in der ARD: Das Darknet. Für alle, die sich detaillierter damit auseinander setzen möchten.

#CampFire17 – Journalismus am Lagerfeuer

Es war das erste Mal: Das Festival #CampFire17 schlug seine Zelte auf dem Campus der TU Dortmund auf – am Lagerfeuer diskutiert wurde 3,5 Tage lang über die Themen #Journalismus und #NeueMedien. CORRECTIV und das Institut für Journalistik der TU Dortmund hoben das Festival aus der Taufe in die Welt: 25 Zelte, Speaker mit Namen und Botschaften, Platz satt. (Leider auch Wasser von oben ausreichend vorhanden.)

Für mich steht aber schon nach dieser ersten Runde fest: ein Erfolg! Das Format hat alles, um ein fester Bestandteil im netz- und medienpolitischen Kalender der interessierten Öffentlichkeit zu werden. Mitten in NRW mit Strahlkraft ins gesamte Land. Die diskutierten Themen sind welche, die auf den Nägeln brennen. Ein paar Einblicke:

Das Foto zeigt ein Zeltdorf von CampFire2017

dunkle Wolken und lichthelle Themen

Das Foto zeigt die große Bühne beim Campfire17.

Diskussionsbedarf

Streifzug durch Themen: Ausbildung für Journalisten, gemeinnütziger Journalismus, Programmieren, Open Data und coden, Recherche im Darknet, Journalismus und Google, Start-up-Pitch für Föderprojekte, Hatespeech, Neue Medien…. und und und.

Hier und in einigen folgenden Blogposts bringe ich einige Impressionen und Sprengsel an Inhalten mit. Wer möchte, sollte unbedingt auch noch auf die Timeline von #CampFire17 bei Twitter schauen.

Das Foto zeigt die Programmübersicht.

Das Programm.

Der Traum #irgendwasmitMedien

Draußen regnet es, im Zelt rückt die jüngere Generation auf den roten Bierbänken zusammen. Es geht um die Frage, Studium, Ausbildung – was sind Grundlagen für den beruflichen Einstieg in die Redaktionen? Vor uns sitzt Annika Joeres, von Correctiv. Mit einer wunderbaren Offenbarung: „Was ich studiert habe – danach hat mich im Job nie mehr jemand gefragt.“ Journalismus lebt von Neugierde und Themen, die jemand mitbringt. Tipp also aus erster Hand: Das studieren, wo die Interessen liegen. Eine Diskussion entbrennt, denn es sind jetzt nicht nur Youngster unterm Zelt, sondern auch die Generation der Babyboomer, 50 plus/minus findet sich ein. Sozialwissenschaftler seien jetzt wieder gefragt, Menschen, die arabisch und türkisch sprechen, Leute, die Video können, Social Media ebenfalls. Kleine Sparten innerhalb der Redaktionen seien entstanden, online und Print vermischt. Journalismus und der Beruf des Journalisten, sie haben sich verändert. Es gibt nicht mehr nur „die“ bekannten Blätter und Wege in den Beruf. Der Markt und das Berufsbild erfinden sich täglich neu.

Wir streifen die „special interest Magazine“ wie Landlust und Beaf. Unsere Gesellschaft ist so vielfältig, dass jeder nach Interessen passend medial bedient wird. Problematisch wird das Thema Lokaljournalismus in den Mittelpunkt gerückt: Redaktionen, die unter dem Joch der Wirtschaftlichkeit leiden, Fusionen und Aufkauf von Lokalblättern, was den Job nicht einfacher macht. Wirtschaftlichkeit ist zu einer Überlebensfrage geworden und auch zu einer, die die Presselandschaft verändert. Nichts Neues, aber vor dem Hintergrund, junge Menschen für den Beruf zu begeistern, notwendig zu diskutieren. Was sind heute noch Zeilen der „Freien“ wert – welchen Wert haben noch Fotos im Lokalen, die gut und gerne mittlerweile aus Stocks genommen werden – weil billiger und schneller verfügbar. Chancen stehen Problemen diametral gegenüber. Alle Beteiligten nicken zu Pros und Cons. So einfach kann man das Thema #irgendwasmitMedien gar nicht diskutieren.

Das Panel hat kein Ende mit irgend einer Weisheit parat. Wir merken nur allesamt, Journalismus und Neue Medien, sie sind im Fluss. Jeder ist aufgerufen, diese Entwicklung mitzugestalten, seine Nische zu finden. Flexibel bleiben und neugierig. Anregend und ratlos – sind die unterschiedlichen Empfindungen beim Verlassen des Zeltes Nr. – war es acht? Acht als Sinnbild für Veränderung? Es hat sich gelohnt.

Wahltag – Lesung in Buchhandlung Markus

Update: 

Meine Lesung in der Buchhandlung Markus hat nun stattgefunden. Elke Corsmeyer führte ein, wies auf die Ansätze im Buch hin, die den lokalen Rahmen der Betrachtung weit überschreiten. Demokratie, Einmischung und Digitalisierung sind zeitlos beschrieben und von Interesse für alle politisch Interessierten.

An dem Abend der Lesung aber habe ich nicht nur aus meinem Buch vorgelesen, eher weniger sogar, sondern wir haben die Zeit genutzt und sprachen über Zukunft: Wie sieht das konkret aus, wenn sich eine Stadt digital aufstellt? Das Publikum war altersgemischt, so dass es unterschiedliche Perspektiven und Erklärungsansätze gab. Aber hier sei einfach nochmal Dank formuliert, dass ich mein Buch in diesem literarischen Dachbodenrahmen umgeben von Büchern vorstellen durfte.

Das Foto zeigt Elke Corsmeyer und Anke Knopp.

Wahltag – und darüber hinaus Foto: Dr. Jochen Deppe

 

Am Montag (4.9.)  findet meine Lesung statt. Wo? In der Buchhandlung Markus. Beginn: 20 Uhr.

WAHLTAG – Wie ich kandidierte, einen digitalen Wahlkampf führte und verlor. (WochenschauVerlag)

Ich hab schon mal einen Blick auf den Stuhl geworfen, auf dem ich vor Publikum Platz nehmen darf. Elke Corsmeyer hat unter dem Dach Ihrer Buchhandlung in einem wunderbaren historischen Stadthauses einen idealen Platz für Autorinnen und Autoren geschaffen, um das Publikum zu begeistern. Es gibt noch Karten.

Autorenstuhl vor Publikum