Digitales – Bindemittel für den ländlichen Raum

Nichts überbrückt räumliche Distanzen so gut wie Digitales. Das gilt auch für den ländlichen Raum, das gilt auch und vor allem bei Teilhabe und Partizipation der Menschen. Digitales gewinnt nochmal an Fahrt, wenn es für den ländlichen Raum und für Menschen im Einsatz ist.

Ich habe dazu einen Beitrag im „Treffpunkt Kommune“ der Zeitschrift „dergemeinderat“ verfasst. Diesen kann ich hier nur verlinken, leider nicht einbetten.

der Schriftzug "Smart" auf einem Betonpfeiler im ländlichen Raum.

Smart – Digitales überbrückt.

Tenor: „Digitale Kommunikationsformen bergen viele Möglichkeiten, das Leben im ländlichen Raum zu beleben und die junge Generation an die Gemeinde zu binden. Kommunal orientierte Apps können helfen, den Alltag besser zu bewältigen und öffentliche Dienstleistungen gezielt an die Bürger zu vermitten.“

Ich kam auf diese Verbindung durch meinen digitalen Wahlkampf im letzten Jahr und die Idee, dass die Ortsteile eine eigne App für sich entwickeln könnten, um die quartiersspezifischen Wünsche der Einwohner besser zu kommunizieren und zu vernetzen.

Digitales Leben

Wie sieht digitales Leben im öffentlichen Raum aus mit den zahlreichen Möglichkeiten der Vernetzung und ist Digitalisierung in der Lage, Demokratie zu stärken?

Das Foto zeigt Anke Knopp im öffentlichen Raum.

Vernetzung im öffentlichen Raum -NRW.BANK, Foto Christian Lord Otto

Viele Fragen, auf die ich Antworten in einem Interview mit der NRW.Bank gegeben habe.

Kann man sich hier ansehen. Weitere Artikel zu dieser digitalen Serie der NRW.Bank gibt es hier.

Danke!!!!!

Das Foto zeigt die Wahlergebnisse.

Wahlergebnis in Gütersloh

Ein ganz herzlichstes Danke: an alle Wählerinnen und Wähler. 9,35 Prozent insgesamt konnte ich am Ende erringen, das sind 2.901 Stimmen insgesamt. In den einzelnen Stimmebezirken konnte ich teilweise bis 14 Prozent erzielen. Das ist für mich ein ganz tolles Ergebnis. Ich danke allen, die damit auch meine Inhalte gewählt haben. Die digitale Entwicklung hätte insgesamt 100 Prozent verdient. Wir in Gütersloh hecheln den Möglichkeiten dieser Entwicklung hinterher. Hoffentlich hinterlasse ich die digitale DNA und den Anspruch, die Menschen auch zwischen den Wahlen wirklich zu beteiligen.

Sehr nachdenklich macht mich die Wahlbeteiligung von 39,32 Prozent. Das ist eine herbe Niederlage für die Demokratie. Dazu blogge ich aber noch getrennt.

Den Gegenkandidaten gratuliere ich zu ihren Ergebnissen.

In die Stichwahl kommen jetzt CDU und SPD. Möge Gütersloh sich für ein gute Zukunft entscheiden. Die Stichwahl findet statt am 27. September 2015.

Auf der Zielgeraden

Heute war Einläuten der Zielgeraden: Morgen wählen die Wahlberechtigten in Gütersloh in der Direktwahl die Stadtspitze. Ob Bürgermeisterin oder Bürgermeister – die Menschen haben es jetzt in der Hand. Morgen können sie ihr Kreuz machen. Viele haben schon per Briefwahl oder im Bürgerbüro ihre Stimme abgegeben. Ich hoffe auf eine große Beteiligung. Das war heute auch zentrales Thema.

Hier meine Impressionen vom letzten Straßenwahlkampf vor der Wahl:

Und hier wie immer noch mein Podcast:

Wahlkampf mündet in Materialschlacht

Noch zwei Wochen bis zur Bürgermeisterwahl. Alle sind auf den Beinen – die Materialschlacht hat begonnen. Ich allerdings mache da nicht mit – kann ich nicht (bezahle alles im Wahlkampf aus eigener Tasche) und will ich auch nicht.

Hier mein kurzer Videobeitrag:

Und wie immer mein kleiner Podcast zum Nachhören:

Kandidaten-Talk im GT-Info

Eine weitere Diskussionsrunde hat auf Einladung des GT-Info in der Weberei stattgefunden. Fünf Kandidaten standen Rede und Antwort. Manche Fragen der Moderatoren Markus Corsmeyer und Peter Bunnemann ließen den Befragten für einige Sekunden das Blut in den Adern gefrieren, direkter ging es nicht. Themen waren vielfältig. Ich konnte einige Fragen zum digitalen Wandel darlegen.

Mal reinschauen in den Film, der als Aufzeichnung hier jetzt in ganzer Länge zu sehen ist.

Das Foto zeigt Szenen der Talkrunde.

Talk-Runde des GT-Info

Grünen-Check der Kandidaten

Da bin ich bei den Grünen ausgetreten – meine Erklärung dazu habe ich 2012 veröffentlicht – und jetzt sitze ich als unabhängige und parteilose Kandidatin auf dem Podium der Grünen. Manchmal schreibt das Leben schöne Geschichten. Was bleibt, ist mein Interesse an Kommunalpolitik und meine Kritik an der schwarz-grünen Zusammenarbeit inhaltlicher Art als auch am Politikstil der Abschottung. Diese Kritik allerdings war nicht Gegenstand des Abends.

Ein „Grün-Check“ sollte alle Kandidaten auf den Zahn fühlen, Themenblöcke wie Mobilität, Konversion, Stadtentwicklung und Kulturförderung standen auf dem Plan. In dieser Woche wollen sich die Grünen über die Aussagen der Kandidaten beraten und ihre Einschätzung abgeben, wer von den 4 Befragten der Grünste sei. Also werden sie vermutlich eine Wahlempfehlung aussprechen.

Kandidatencheck bei den Grünen auf dem Podium

Wer will was? Und ist das Grün?

Ob ich denn noch halbwegs grün sei? wurde ich gefragt. Meine Antwort: „Ob man das halbieren kann, weiß ich nicht, vielleicht bin ich grün-marmoriert.“

Leider ist es sehr schwer, selbst dazu zu bloggen, wenn man als Kandidatin auf dem Podium sitzt, da kann ich kaum alles mitschreiben. Daher seien hier nur die Schwerpunktthemen benannt, über die wir uns immerhin 2,5 Stunden ausgetauscht haben, wie oben bereits geschrieben: Mobilität, Stadtentwicklung, Konversion, Kulturförderung. Hierunter fielen natürlich zahlreiche Einzelthemen wie TWE, ÖPNV, WLAN, Breitband, Gentrifizierung. Wir Kandidaten haben die Gelegenheit genutzt, auch miteinander hart zu diskutieren. Der kritischste Punkt war der zum Thema Freifunk in Gütersloh, für das ich mich seit langem einsetze, auf dem jetzt die etablierten Parteien surfen und das der CDU-Kandidat in seiner Rolle als Mitglied des Verwaltungsvorstandes ablehnen musste.

Immerhin war das Kesselhaus in der Weberei gut gefüllt und die Hörer haben ein langes Interesse bewiesen, viele Fragen wurden gestellt. Kritisch aber auch eine Anmerkung: Die Fragen hätten gerne auch ihre jeweilige Zugehörigkeit zum Parteigeschäft in Gütersloh gleich an den Anfang stellen dürfen, damit Klarheit herrscht für die normalen Bürger, wer da spricht und fragt.

Wahlkampf auf allen Kanälen

Das neue Stadtmagazin Carl. ist erschienen. Diesmal mit dem „Bürgermeistergespräch“ der Kandidaten im Wohnzimmer der 50er Jahre auf dem Berliner Platz. Zusammen mit Gütersloh TV ist dieses multimediale Format entstanden: mit Videos, Podcast, EPaper der Antworten und mit Printausgabe sowie Fotos. Crossmedialer geht es nicht. So werden politische Inhalte transportiert (wenn sie denn da sind), besser kann man es nicht machen! Hier mal reinschauen in meine Antworten – mit dem Charme, dass zahlreiche Bürger und Bürgerinnen die Fragen gestellt haben:

Leider ist das Video zu groß zum Hochladen, daher hier der Link: 

Hier findet sich der Link zum Podcast, also alles, was ich im Interview geantwortet habe sowie natürlich alle Fragen der BürgerInnen sowie die Fragen von Moderator Daniel Krestovsky. Mal reinhören. 

Und zudem auch das EPaper zu meinem Interview.

Und hier finden sich die Bilder, die das Magazin Carl. und Gütersloh TV, Matthias Kirchhoff zur Verfügung gestellt haben (Danke an die Redaktion – so kann man Stadtpolitik den Bürgern wieder näher bringen):

Polit-Talk – erste Vorstellung

Der erste Polit-Talk mit allen vier Bürgermeisterkandidaten liegt hinter uns. Die BürgerInnen haben einen ersten Eindruck gewonnen, wer wie tickt und wie sich die Menschen „“anfühlen“, die da künftig ihre Stadt regieren wollen.

Anke Knopp - Bürgermeisterkandidatin

 

Hier ein paar Impressionen, die ich fotografisch eingefangen habe:

// Moderierte Fragen

Interessante Fragen kamen durch die Moderatoren Markus Corsmeyer, Peter Bunnemann und als Special Guest Theresa Kurum vom Jugendparlament Gütersloh. Schwerpunte waren u.a.: Was ist Ihnen wichtig, wie beschreiben Sie sich selbst, warum treten Sie überhaupt an. Meine wichtigste Antwort: Ich will Gütersloh gestalten und verantwortlich in die Zukunft führen. Wir stehen an einer Weichenstellung für die künftige Ausrichtung der Stadt – die will ich beeinflussen.

//Publikum fragt

In einer zweiten Runde kam das Publikum zu Wort, Bürgerinnen und Bürger, die alle Kandidaten befragen konnten. Hier eine Auswahl: Bushaltewartehäuschen, Bezahlbarer Wohnraum, Einbindung Jugendparlament, Fragen nach meinem Arbeitgeber.

Zum Schluss konnte jeder noch sein WahlkampfMotto vorstellen: Mein lautet „Mehr für Gütersloh“.  Siehe hier „meine Themen“.

Der Livestream wird jetzt vom GT-Info geschnitten und dann ab kommende Woche auch als „Konserve“ zum weiteren Anschauen ins Netz gestellt.