Politische Verantwortung gefragt

Die Sparkasse Gütersloh ist erneut in die Schlagzeilen geraten !

Das Foto zeigt einen Warteraum in der Sparkasse Gütersloh, mit zwei roten Sesseln, einem Feuerlöscher und einem Aufsteller mit dem Schriftzug "gut".

Foto „Stillleben“: Mifune

Es geht um den Vertrag mit einem neuen Vorstand, der allerdings nicht zustande kam, weil die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht diesen Vertrag nicht genehmigt hat. Dieser Fehler wird die Sparkasse rund 1,35 Mio. Euro kosten. Die Sparkasse ist ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut. Es hat einen Verwaltungsrat, der politisch besetzt ist und kontrollieren soll. Diese Kontrolle ist ausgeblieben. Die fehlende politische Verantwortung ist ein Problem. Als Initiative „Demokratie wagen“ haben wir daher folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Der derzeitige Vorsitzende des Verwaltungsrates muss die politische Verantwortung übernehmen. Zudem ist die Ämterhäufung ein Problem sowie auch die langjährige Zugehörigkeit der Mitglieder im Aufsichtsgremium – eine zu große Nähe macht Kontrolle unmöglich. Hier findet sich unsere Pressemitteilung in ganzer Länge.

GT-Info fühlte uns auf den Zahn: Was wollen Sie ändern?

Der Film und das Interview mit dem GT-Info sind online.  Redakteur Corsmeyer hat uns einzeln zum Spaziergang eingeladen.

Im neuen Heft kann man die Beiträge lesen, mit dem QR Code oder mit dem Link landet man auf den Bewegtbildern, hier mein Interview.  13 Fragen. Startfrage: „Warum sind Sie die beste Bürgermeisterin?“ und „Was wollen Sie ändern?“

Hier die Fotomontage mit allen vier Kandidaten. Die Unterschiede sind deutlich.

Kandidaten

Fotos: Konrad Ohlson, GT-Info

Offene Daten auch in Gütersloh

Offene Daten in Gütersloh: das wird eines meiner ersten Themen sein. Die Stadt Gütersloh soll ihre öffentlichen Daten auch offen ins Netz stellen. Als Modellkommune für EGovernment wäre das jetzt unbedingt mitzudenken und in die Verwaltungsarbeit zu integrieren. Ab sofort müssen die Daten so aufbereitet werden, dass sie mensch- und maschinenlesbar gestaltet sind – und damit abrufbar. In einem OpenDataPortal stehen sie dann bereit zum Downlaod für die Öffentlichkeit.

Zudem möchte ich einen eigenen Hackday in Gütersloh etablieren: Codierer können mit den Daten aus Gütersloh eigene Anwendungen basteln, die Gütersloh in der Entwicklung weiterbringen können. Die Daten zur Konversion und zur Konversionsfläche etwa laden geradewegs dazu ein.

Das Bild zeigt viele Hacker an ihren Rechnern an einem langen Tisch.

 Foto: Anke Knopp

Hackday in Moers

Heute bin ich dienstlich auf dem 1. Hackday in der Stadt Moers. Hier haben sich rund 60 Hacker eingefunden, die aus den offenen Daten der Stadt und teilweise denen aus dem Wegweiser Kommune etwas Neues bauen: vielleicht entsteht heute eine neue APP oder eine andere Visualisierung, die für die Öffentlichkeit von Interesse ist. Ein gutes Beispiel ist schon mal OParl – das offene Ratsinformationssystem, das kommunale Informationen in Karten und Visualisierungen überführt. Kommunalpolitik wird so transparenter und nachvollziehbarer, weil verständlicher und realer für den Alltag der Menschen.

 Das Foto zeigt Claus Arndt, Anke Knopp, Kirsten Wohlfahrt

Das Foto unten ist eine Aufnahme mit Claus Arndt, Stadt Moers und Kirsten Wohlfahrt, Government 2.0 Netzwerk Deutschland.

Equal Pay Day bedeutet in etwa: Gleicher Lohn am Zahltag

Er polarisiert: der Equal Pay Day.  Es gibt keine Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen. Der Entgeltunterschied liegt bei 22 Prozent, was einem Kalenderzeitraum von 80 Tagen entspricht. Vom Jahresanfang bis heute also haben Frauen gearbeitet, ohne gleich entlohnt zu werden.

Der Jahrestag weist darauf hin, wie deutlich die Unterschiede in der Wahrnehmung von „Arbeit“ sind: Frauenarbeit wird in vielen Berufen einfach schlechter bezahlt, als geringqualifizierter definiert. Man kann sich darüber streiten, ob das so ist und warum.

Halten Sie einen Moment inne und überlegen Sie, was das für Sie selbst bedeutet.

Das Foto zeigt Köpfe von Schaufensterpuppen, wie sie bei Friseuren verwendet werden, an denen die Auszubildenden lernen.

 Foto: Anke Knopp

Mein erstes Wander-Interview mit dem GT-Info Team

Wer kandidiert, muss sagen, warum. Das GT-Info hat eine Frageserie mit allen Kandidaten eröffnet. Ich stand als vierte Rede und Antwort. Die kompletten Interviews und je ein Filmbeitrag mit allen Kandidaten erscheint am 26.3.  im GT-Info.

2015.03.20.1

Foto: Anke Knopp

Ich traf mich mit dem Filmemacher Konrad Olson und dem Chefredakteur des GT-Infos Markus Corsmeyer am Mohns Park. Den jungen Praktikanten habe ich aus dem Bild geschnitten, weil ich keine Einverständniserklärung seiner Eltern zur Veröffentlichung eingeholt habe.