Open Data – Impressionen vom Hackday

Der Hackday in Moers ist zu einer kleinen Tradition geworden. Die #Familie wächst, die Verwandtschaft wird mehr. Der Umgang mit Offenen Daten und den vielfältigen Anwendungen gewinnt immer mehr Freunde und Anhänger. Von alt bis jung, von Nerd bis Verwaltungsmitarbeiter und Kommunalpolitiker. Hier ein kleiner Einblick und einige Statements:

Jeder ist relevant

Der Hackday in Moers beginnt traditionell mit dem Talk am Freitagabend. Dieses Jahr stand das Motto „Medienkompetenz“ auf der Tagesordnung des #ODDMO17.

Kordula Attermeyer saß als Referentin mit auf dem Podium. Sie leitet das Referat „Digitale Gesellschaft“ in der Staatskanzlei NRW. Auch sie habe ich um ein kurzes Statement zur Medienkompetenz gebeten. Wichtigster Claim „Jeder ist relevant – jeder ist verantwortlich für sein Tun“. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, braucht es Medienkompetenz, lebenslang.

Digitaler Schock erwünscht

Der Hackday in Moers: im dritten Jahr seines Bestehens kann man erahnen, dass diese Veranstaltung mittlerweile Tradition wird. Die Zahl der Besucher steigt, die Zahl der verschiedenen Angebote steigt, vom Workshop zum Coden bis hin zum Talk am Vorabend.

Zum Talk „Medienkompetenz“ eingeladen war auch Prof. Dr. Ulrich Greveler, Hochschule Rhein-Waal mit seinem Schwerpunkt „Angewandte Informatik“ im Fachbereich Kommunikation und Umwelt. Ich habe ihn im Rittersaal Schloss Moers um ein kurzes Statement zum Thema „Medienkompetenz“ gebeten.

Sehr spannender Ansatz, den er da formuliert hat – u.a. auch der, dass Kommunen wie Moers beispielgebend sein können, wenn sie kommunal zu Hackdays einladen:

Offene Daten in die Schule!

Der Hackday in Moers #ODDMO17 zeigt an diesem Wochenende wieder viele Beispiele, wie Open Data bis in das Alltagsleben der Menschen hinein Wirkung erzielen kann.

Thomas Nolte etwa, Gymnasiallehrer am Adolfinum in Moers, hat Open Data – also offene Daten der Stadt und weitere Daten-Quellen – in seinen Unterricht integriert: zum Thema Haushalt in Moers, zum Wahlverhalten der Bevölkerung sowie zum Demographischen Wandel in der Stadt. Daten helfen sozioökonomomische und gesellschaftspolitische Muster zu erkennen und zu visualisieren. So entsteht ein neues Verständnis von komplexen Sachverhalten. Der Brückenschlag zwischen Daten, Schule und Stadtentwicklung ist gelegt. Wer mehr wissen möchte, schaue hier nach.

Beim traditionellen Talk am Vorabend des Hackday habe ich Thomas Nolte um ein kurzes Statement zum Thema „Medienkompetenz“ gebeten:

Daten beflügeln die Wirtschaft

Am letzen Wochenende hatte ich das Vergnügen, einen ersten Wirtschaftstalk zu moderieren. Dies dienstlich für die Bertelsmann Stiftung. Thema: Challenge „Wirtschaft und OpenData“. Ein sehr zukunftsträchtiges Thema.

Das Foto zeigt die Referenten und Anke Knopp auf dem Panel.

Challenge Wirtschaft und Open Data, Foto: Claus Arndt – Moers

Die Herausforderung besteht darin, das ökonomische Potenzial von Daten zu erkennen – und nutzbar zu machen. Ein langer und noch steiniger Weg, hier ausreichend Aufmerksamkeit zu vermitteln. Freie und offene Daten sind dabei bereits erkennbar ein Pfeiler der kommunalen Wirtschaftsförderung. Man muss jedoch wissen, wie Digital funktioniert und welche Denke dahinter steht, um überhaupt fördern zu können. Viele Kommunen dürften sich hier langsam auf den Weg machen.

Dazu hatten wir drei Referenten eingeladen, die dieses Herausforderung diskutiert haben: Dr. Andreas Hey von den Datenfreunden, Alexander Marten, Digital Outlaws und Startuper aus Düsseldorf sowie Prof. Dr. Ulrich Greveler, Hochschule Rhein-Waal.

Da ich moderiert habe, konnte ich naturgemäß kaum Notizen machen. Sie haben mir anschließend ein paar Statements auf Video gegeben:

Open Data – Bedingen die grenzenlose Verbreitung

Vom 8. bis 10. April ist es wieder soweit: der 2. Hackday in Moers startet, den ich dienstlich begleite. Wieder steht Open Data im Vordergrund. Welche Daten liegen vor – und was kann man mit offenen Daten alles an Anwendungen zaubern, die einen Mehrwert für die Allgemeinheit oder auch für die Wirtschaft mit sich bringen?

Am Freitag starten wir mit einer Talkrunde „Open Data Challenge – Wirtschaft und Offene Daten“. Am Freitag und Samstag gibt es eine Runde „Rocket Girls“, eine Code Workshop, der sich an Mädchen und Frauen richtet. Am Samstag und Sonntag geht es ans Hacken unter #ODDM16.

Zum Einstimmen auf den Hackday hier nochmal ein paar Bilder vom letzten Jahr #ODDMO15 :

Vielen Dank für die O-Töne an Kirsten Wohlfahrt, Thomas Tursics, Stefan Kaufmann, @gruenzeug, Madeleine Neumann und David Krystof. Auf eine neue Runde.

(Dieser Inhalt findet sich auch auf dem Blog Wegweiser Kommune, die Teilnahme am Hackday ist aber für jedermann offen.)

Offene Daten auch in Gütersloh

Offene Daten in Gütersloh: das wird eines meiner ersten Themen sein. Die Stadt Gütersloh soll ihre öffentlichen Daten auch offen ins Netz stellen. Als Modellkommune für EGovernment wäre das jetzt unbedingt mitzudenken und in die Verwaltungsarbeit zu integrieren. Ab sofort müssen die Daten so aufbereitet werden, dass sie mensch- und maschinenlesbar gestaltet sind – und damit abrufbar. In einem OpenDataPortal stehen sie dann bereit zum Downlaod für die Öffentlichkeit.

Zudem möchte ich einen eigenen Hackday in Gütersloh etablieren: Codierer können mit den Daten aus Gütersloh eigene Anwendungen basteln, die Gütersloh in der Entwicklung weiterbringen können. Die Daten zur Konversion und zur Konversionsfläche etwa laden geradewegs dazu ein.

Das Bild zeigt viele Hacker an ihren Rechnern an einem langen Tisch.

 Foto: Anke Knopp

Hackday in Moers

Heute bin ich dienstlich auf dem 1. Hackday in der Stadt Moers. Hier haben sich rund 60 Hacker eingefunden, die aus den offenen Daten der Stadt und teilweise denen aus dem Wegweiser Kommune etwas Neues bauen: vielleicht entsteht heute eine neue APP oder eine andere Visualisierung, die für die Öffentlichkeit von Interesse ist. Ein gutes Beispiel ist schon mal OParl – das offene Ratsinformationssystem, das kommunale Informationen in Karten und Visualisierungen überführt. Kommunalpolitik wird so transparenter und nachvollziehbarer, weil verständlicher und realer für den Alltag der Menschen.

 Das Foto zeigt Claus Arndt, Anke Knopp, Kirsten Wohlfahrt

Das Foto unten ist eine Aufnahme mit Claus Arndt, Stadt Moers und Kirsten Wohlfahrt, Government 2.0 Netzwerk Deutschland.