GT-Info fühlte uns auf den Zahn: Was wollen Sie ändern?

Der Film und das Interview mit dem GT-Info sind online.  Redakteur Corsmeyer hat uns einzeln zum Spaziergang eingeladen.

Im neuen Heft kann man die Beiträge lesen, mit dem QR Code oder mit dem Link landet man auf den Bewegtbildern, hier mein Interview.  13 Fragen. Startfrage: „Warum sind Sie die beste Bürgermeisterin?“ und „Was wollen Sie ändern?“

Hier die Fotomontage mit allen vier Kandidaten. Die Unterschiede sind deutlich.

Kandidaten

Fotos: Konrad Ohlson, GT-Info

Mein erstes Wander-Interview mit dem GT-Info Team

Wer kandidiert, muss sagen, warum. Das GT-Info hat eine Frageserie mit allen Kandidaten eröffnet. Ich stand als vierte Rede und Antwort. Die kompletten Interviews und je ein Filmbeitrag mit allen Kandidaten erscheint am 26.3.  im GT-Info.

2015.03.20.1

Foto: Anke Knopp

Ich traf mich mit dem Filmemacher Konrad Olson und dem Chefredakteur des GT-Infos Markus Corsmeyer am Mohns Park. Den jungen Praktikanten habe ich aus dem Bild geschnitten, weil ich keine Einverständniserklärung seiner Eltern zur Veröffentlichung eingeholt habe.

Zahl des Tages

344   Danke herzlich!! UPDATE: 400 Unterschriften! 

Foto am 24.02.15 um 20.33

UPDATE VOM 1. März 2015:

Jetzt sind es schon 400 Unterstützerunterschriften – und es kommen immer wieder welche rein.

Die Stadtverwaltung hat nun auch bestätigt, dass ich das erforderliche Quorum erreicht habe. Jetzt bin ich offiziell Kandidatin.

344 Unterschriften liegen mir bereits vor. 152 hatte die Stadtverwaltung bereits als gültig anerkannt, die nächsten 150 liegen dort zur Prüfung vor. Jeden Tag treffen weitere Unterstützerunterschriften ein. 260 Unterschriften waren notwendig, damit ich als unabhängige Kandidatin ohne eine Partei im Rücken überhaupt antreten kann.

Ich bin völlig begeistert darüber, wie sehr sich die Menschen für ihre Politik in Gütersloh interessieren.

Und ich bedanke mich bei allen Unterzeichnern und bei den vielen Multiplikatoren, die gesammelt haben ganz herzlich für ihre Unterstützung.

Danke!

Besuch im Café fairleben – Transition Town

Am Samstag war ich zu Besuch im Café fairleben. Die Aktivengruppen leben das Konzept „Transition Town“. Der Verein möchte den Wandel in der Gesellschaft in ein faires, nachhaltiges und gesundes Miteinander voranbringen. Dass diese Impulse von den offiziellen Volksvertretern geleistet werden, bezweifeln sie. Daher verfolgen sie diese Ziele durch eigenes, regionales Handeln. Grundlage für ihr Handeln sind der gemeinsame Dialog und gemeinsame Aktionen.

Das Foto zeigt das Café Fairleben aus Gütesrsloh von innen mit den Infoständen und den Plakaten.

Am Samstag stand ein Vortrag von Hermann Strutz im Zentrum, er referierte über die Partnerschaftsinitiative Lippstadt-Krasnojarsk, ein deutsch-russisches Pilotprojekt für den Frieden. Das Pilotprojekt besteht seit Beginn der 1990er Jahre und hat die Ausbildung von Jugendlichen aus der damaligen SU gemeinsam mit Deutschen als Sozialarbeiter zum Ziel. Über die Jahre ist ein tragfähiges Netzwerk entstanden. Dies steht jetzt teilweise in Frage, da die Finanzierung ungewiss ist – zudem hat sich das Klima zwischen Deutschland und Russland aufgrund der weltpolitischen Ereignisse deutlich abgekühlt, so dass Überzeugungsarbeit erschwert ist.

„Wenn wir jetzt den guten und vertrauensvollen Dialog abreißen lassen, brauchen wir später Jahre, um das wieder zu reaktivieren“, so Strutz. Im Kern gehe es um Völkerverständigung und bereits gelebte Friedenspolitik. Ich kann den Vortrag nicht in Gänze wiedergeben. Hier allerdings wurde ein eindrucksvoller Einblick in zivilgesellschaftliches Engagement gewährt, das zu unterstützen ist.

Seit 2009 pflegt Gütersloh eine Partnerschaft mit der russischen Stadt Rshew.

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt war es auch das erste Mal, dass alle drei Kandidaten für das Amt der Bürgermeisterin anwesend waren. Allerdings noch ohne aktiven Part. Kandidat Nr. 4 war nicht da, weil seine Kandidatur erst einen Tag vorher bekanntgegeben wurde.  Fazit: Freundliches gegenseitiges Begrüßen, ansonsten keine Berührungspunkte.

Unterstützerunterschriften – wir sammeln

Die Formulare sind fertig: wer meine Kandidatur unterstützen möchte, kann das ab jetzt gerne tun. Die Stadtverwaltung hat die Formulare freigegeben.

Das Formular steht zum Downlaod bereit: Hier klicken. Runterladen, ausdrucken, unterschreiben – und dann bitte umgehend an mich zurück: per Post, zu Fuß, per Rad oder einer von uns holt es direkt vor Ort ab. Wir sammeln.

260 Unterschriften brauche ich, dann zähle ich als „vollwertige“ Kandidatin – die anderen Kandidaten brauchen diese Unterschriften nicht, weil sie Parteimitglieder sind. Da reicht es, wenn die Partei eine Wahlveranstaltung ausgerichtet hat und für den Kandidaten zeichnet.

Unterschreiben dürfen alle, die in Gütersloh mit dem 1. Wohnsitz gemeldet sind und bei der Kommunalwahl wahlberechtigt sind. Auch Jugendliche nach Vollendung des 16. Lebensjahres dürfen unterschreiben, auch EU-Bürger können mich unterstützen, sie dürfen kommunal wählen.

Fragen dazu beantworte ich jederzeit gerne.

Meine Kandidatur fürs Bürgermeisteramt

Ich freue mich sehr und sage Danke für Euer Vertrauen!

Heute findet sich die Pressemitteilung zu meiner Kandidatur auf der Seite von „Demokratie wagen“:

Die Initiative „Demokratie wagen!“ ermutigt Dr. Anke Knopp zur Kandidatur für das Amt der Bürgermeisterin in der Stadt Gütersloh am 13. September 2015. Sie hat den Antrag angenommen und tritt zur Wahl an.

Mehr für Gütersloh – Lokale Politik bürgernah

Unter diesem Motto schreibt Anke Knopp ab sofort einen Internet-Blog zu den Themen ihrer Kandidatur. Hier können Bürgerinnen und Bürger auch mit ihr in Kontakt treten:

http://www.mehr-fuer-guetersloh.de/

Anke Knopp ist eine unabhängige Kandidatin und hat keinerlei Parteibindung. Aus diesem Grund benötigt sie nun 260 Unterstützerunterschriften von Bürgerinnen und Bürgern ab 16 Jahren, die in der Stadt Gütersloh ihren Wohnsitz haben und hier wählen dürfen. Diese Unterschriften müssen spätestens bis zum 27. Juli 2015 in der Stadtverwaltung vorliegen. Wir als Initiative nehmen gerne jede Unterschrift entgegen und stehen dazu demnächst auch an öffentlichen Plätzen. An einigen Orten in Gütersloh werden auch sichtbar Unterschriftenlisten ausliegen, auf denen Unterstützerunterschriften entgegengenommen werden können. Wichtig hierbei ist, dass Bürgerinnen und Bürger nur einmal ihre Unterschrift geben können.

Wir von der Initiative „Demokratie wagen!“ sehen allein die Mitgliedschaft in einer Partei als nicht ausreichend an als Qualifikation für das Bürgermeisteramt. Eine Stadt braucht den bestmöglichen Kandidaten bzw. Kandidatin, so wie es in vielen anderen Kommunen schon erfolgreich praktiziert wird. Anke Knopp setzt sich insbesondere für Transparenz in Politik und Verwaltung und für Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger Güterslohs ein. Als geborene Gütersloherin kennt sie die Stadt aus vielen Blickwinkeln und hat stets ein Auge und Ohr am Geschehen. Seit Jahren schreibt sie darüber ausführlich in ihrem Blog „Blickpunkt aus Gütersloh“. Sie ist als Querdenkerin und als streitbare Verfechterin von Partizipation bekannt und hat in den verschiedenen Gremien der Politik (u.a. ehemalige Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt) viele Erfahrungen sammeln können. Als gelernte Industriekauffrau, promovierte Politikwissenschaftlerin und erfahrene Projektleiterin in Bereichen Kommune und Integration besitzt sie die nötigen Kompetenzen für das Bürgermeisteramt.

Wir freuen uns sehr über ihre Bereitschaft zur Kandidatur und sagen daher:
Dr. Anke Knopp – die echte Alternative für Gütersloh!
Bitte unterstützen Sie die Kandidatur mit Ihrer Unterschrift!

Bürgermeisterkandidatur: vor Entscheidung

Ob die Buschtrommeln stimmen – das fragte mich am Dienstag der Journalist Rainer Holzkamp von der NW-Gütersloh: ja, sie stimmen. Ich überlege, als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin in Gütersloh anzutreten. Daher hat die NW-Gütersloh einen ersten Bericht veröffentlicht. Die weiteren Medien in Gütersloh, wie Glocke, Westfalen-Blatt und Radio Gütersloh haben nachgezogen.

          Neue Takte für Gütersloh ?                            Foto: ak 2014

Dennoch fälle ich meine letzte Entscheidung am kommenden Dienstag: dann trifft sich die Initiaitive, bis dahin habe ich mit meiner Familie beraten –  dann erst wird es amtlich.

Doch bei allen Vorschlägen und Überlegungen gilt grundsätzlich: Für eine Kandidatur benötige ich 260 Unterstützerunterschriften, denn die sind gesetzlich vorgeschrieben für einen Kandidaten, der sich ohne Parteibindung aufstellen lässt. Dies findet sich u.a. auch im Amtsblatt der Stadt Gütersloh – zum Nachlesen. Also schon hier hat die Bevölkerung in Gütersloh die Entscheidung, unabhängig von einem Parteiapparat.

Erste Reaktionen auf meine Überlegungen sind sehr positiv – was mich selbst überrascht. Im Fokus steht: ich sei ein kritischer Geist, ein Querdenker. Bisher sind das Eigenschaften, die eher anecken als dass sie begeistern. Meine Haltung behalte ich bei.

Eine Stellungnahme der beiden Kontrahenten findet sich zudem auch in der NW-Gütersloh.